Dienstag, Februar 22, 2005

Hermeneutik, Poetik

Mir ist aufgefallen, dass man Susan Sontags Unterscheidung von einer Hermeneutik und einer Erotik der Kunst im weitesten Sinne auch durch die scheinbar gängigere und (in der Literaturtheorie) geläufigere von Hermeneutik und Poetik austauschen kann. Jedenfalls sollte es lohnend sein, hier weiterzudenken. (Darüber Sontags „Stil“ nicht vergessen.) Etwa auch in Betrachtung der Poetisierung der Romantiker und ihrer „Universalpoesie“, was zudem eine Anbindung an das Leben (des Individuums) darstellen würde – aber ist es das ‚wirkliche’ Leben? Mir ist klar: In diesem kleinen Eintrag manifestiert sich ein großer (Denk-/Arbeits-)Bereich.